Im Rahmen des vom BMBF geförderten Wachstumskerns <xmlcity:berlin> entwickelt ein Konsortium von Berliner und Brandenburger Unternehmen und Universitäten in den nächsten 3 Jahren eine Plattform für intelligente Kollaborationsportale (PinK). Die Veranstaltung gibt einen Überblick über das PinK-Projekt und stellt anhand ausgewählter Projekte der Bündnispartner aus unterschiedlichen Branchen den heutigen Stand der Technologie und zukünftige Entwicklungstrends vor.
Die Veranstaltung fand am 7. Juni in den Räumen der EADS (Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin) statt. Folien der Vorträge zum Download finden Sie unten in der Agenda.
Agenda
Abstracts
Dr. Joachim Quantz (<xmlcity:berlin> e.V.):
PINK - Plattform für intelligente Kollaborationsportale
Gegenstand des Forschungsprojekts PINK ist die Entwicklung innovativer Verfahren als Grundlage für eine Baukasten-Lösung, mit der sich die Unternehmen eine individuell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Portallösung per Mausklick einfach zusammenstellen können. Aufwendige Entwicklungs-Zeiten und -Kosten entfallen. So sollen insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen in die Lage versetzt werden, via Internet an globalen Geschäftsbeziehungen teilzunehmen und so wettbewerbsfähiger zu werden.
Technologisch setzt PINK auf Standards aus den Bereichen Web Services und Semantic Web auf.
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Pavel Mayer (ART+COM AG): XML für Multimedia und Visuelle Simulation am Point of Sales
XML ermöglicht die kostengünstige Verknüpfung von medialen Installation und Terminals mit klassischen Backendsystemen und webbasierten Content-Managementmentsystemen, so dass die Inhalte am Point-of-Sales vor Ort oder in einer Zentrale gepflegt und aktualisisiert werden können. Es wird gezeigt, wie Firmen wie BMW, DaimlerChrysler, O2 und T-COM die Technologie von ART+COM nutzen, um ihren Kunden die interaktive und multimediale Exploration aktueller Produkte auch am Point-Of-Sales adäquat zu ermöglichen, und wie XML und andere neue Technologien solche Systeme auch für kleinere Unternehmen bezahlbar machen werden.
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Ron Wertlen (neofonie GmbH): Moderne Methoden für eine intelligentere Suche
Die Suche ist ein wichtiges Werkzeug in der Verdeutlichung von Kollaboration. Wenn man das Internet als Collaborative Enterprise betrachtet, erkennt man sofort die große Rolle der Suchmaschinen.
Google hat pragmatisch bewiesen, dass eine statistische Auswertung von Strukturen zu intelligenteren Ergebnissen in der Suche führen kann.
Einfache Prinzipien und elementare Rechnungen führen zu immer besseren Suchen durch Geschwindigkeit und Intelligenz. Gewaltige Strukturen lassen sich heute durch eine Verteilung aufschlüsseln und eine Grid-ähnliche
Technologie liefert dem Nutzer sofort seine Ergebnisse.
An dieser Entwicklung orientieren sich neofonies innovative Suchprodukte:
Föderierte Suche, P2P Suche und Ablauf-definierte Suche sind Teilwerkzeuge unseres umfangreichen Lösungsangebots.
Nicht zu vergessen ist die heute stark steigende Menge an qualitativ guten Informationen. Standards wie DC-Metadaten setzen sich durch, immer mehr Information tragen im Internet Spuren von Markup - semantisch ausgezeichnete
Elemente, die direkt verwertbar sind. Diese werden von der neofonie search:purifier Technologie effizient aufgespürt und genutzt.
Dieser Vortrag stellt die innovativen neofonie Technologien vor und zeigt unsere Forschungs- und Entwicklungsziele.
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Myriam Ismail, Peter Biersack (EsPresto AG):
Alumniportal - Geschäftschancen durch Ehemalige
Unternehmen, die den Wert ihrer Mitarbeiter und Partner hoch schätzen, unterstützen die Karriere einzelner und profitieren nicht nur während der Zusammenarbeit von den Ergebnissen des Vertragspartners. Auch nachdem die Wegbegleiter andere - ggf. Höhere - Positionen in Wirtschaft und Politik besetzen, bleiben sie ihrem früheren Unternehmen verbunden. Als Unternehmens-Alumni bieten Sie ein individuelles, wertvolles Potential für weitere geschäftliche Chancen.
Durch die heutigen Internettechnologien ist es möglich, eine Alumni-Plattform in elektronischer Form anzubieten, die einen vielfachen Nutzen bringt und gleichzeitig sehr einfach von Unternehmensseite zu pflegen ist. Zudem kann diese Plattform von den Alumni ohne jegliche Einarbeitung gebraucht werden, um persönliche und berufliche Interessen zu teilen.
Die Flexibilität und der modulare Aufbau der Portalsoftware ermöglicht es den unterschiedlichen und speziellen Anforderungen, die die jeweiligen Unternehmen und Einrichtungen benötigen, gerecht zu werden.
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Dominik Zimmermann (Condat AG): Semantic Web Technologie in Unternehmensportalen der Automobilbranche
Vor dem Hintergrund der Veränderungen im rechtlichen Umfeld, immer kürzerer
Produktzyklen, zunehmendem Ertrags- und Effizienzdruck, einer abnehmenden
Produktdifferenzierung und einer daraus resultierenden steigenden Bedeutung
des Service- und Dienstleistungsgeschäfts kommt einem effizienten
Wissensmanagement u.a. im Bereich des Vertriebs und Kundendienstes eine
immer größere Bedeutung zu.
Es gilt, die komplexen und wissensintensiven Prozesse der Information,
Kommunikation und Steuerung einer verteilten Organisationen so zu
unterstützen, dass am Point of Sale höchste Flexibilität, Agilität, und
Prozessqualität erreicht wird.
Der ständige Wandel der Produkte und Prozesse stellt dabei besondere
Anforderungen an die Änderbarkeit und Erweiterbarkeit der IT-Lösungen.
Semantic Web-Technologien bieten sowohl funktional als auch methodisch neue
Möglichkeiten, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Anhand von
Fallbeispielen wird aufgezeigt, wie Semantic Web-Technologien in Projekten
gewinnbringend eingesetzt werden können.
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Dr. Torsten Schmale (inubit): Mit EAI und BPM zum Real-Time Enterprise
Das soeben mit dem EAI-Award "Das beste EAI-Projekt / Mittelstand" ausgezeichnete Projekt bei der Nordbike-Gruppe unterstreicht den Nutzen von optimierten Geschäftsprozessen gerade innerhalb von Verbundgruppen. Potenziale, die sich hinsichtlich der Markt- und Wettbewerbssituation aus dem Zusammenschluss einzelner Fachhändler ergeben, können mit diesem Projekt besser genutzt werden. Dazu gehört z.B. die effektive Nutzung von kostenreduzierenden Maßnahmen im Bereich der Lagerhaltung und beim gemeinsamen Einkauf. Neben der Realisierung eines integrierten Portals für den Datenaustausch unter den einzelnen Verbundmitgliedern wurde auch eine B2C-Anwendung einbezogen, um den Verbund wettbewerbsfähiger zu machen.
Die Integrations- und Portallösung der inubit AG unterstützt den Verbund damit auch auf dem Weg zum Real-Time Enterprise. Alle unternehmenskritischen Geschäftsprozesse können jetzt effizienter gestaltet, automatisiert und in ihrem Ablauf beschleunigt sowie Informationen in Real-Time für Auswertungen und Monitoring generiert werden.
Der Vortrag erläutert die praktische Umsetzung dieses Projektes und stellt den erzielten Nutzen für den Verbund, der sich bereits heute durch die Realisierung von optimierten Geschäftsprozessen ergibt, vor.
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