Die Vorbereitungen für die ersten Xinnovations sind angelaufen. Vom 22.-24. September 2008 führt die Veranstaltung Entwickler und Anwender netzbasierter Informationstechnologien zum Dialog zusammen. Die Xinnovations bauen auf dem erfolgreichen Konzept der XML-Tage als Kombination aus wissenschaftlicher Konferenz und wirtschaftsnahem Innovationsforum auf.
Die Themen des Innovations- und Wirtschaftsforums sind: E-Collaboration, E-Government, E-Health, E-Justice und E-Learning. Mit der neuen Ausrichtung unterbreiten die Veranstalter ein Konzept für neue Allianzen, die neben den Fragen der technologischen Innovation auch gesellschaftliche Aspekte thematisieren.
Netzwerke/Unternehmenszusammenschlüsse, die bei der inhaltlichen Vorbereitung im Rahmen der Konferenz und/oder beim Wirtschaftsforum mitwirken wollen, sind sehr willkommen.
Unternehmen, die sich an der Veranstaltung in Form von Vorträgen und als Aussteller beteiligen wollen, fordern die Teilnahmebedingungen an, beim:
xmlcity:berlin e. V.
Stefan Grill
Kleisttraße 23-26
10787 Berlin
Tel.: 030 21001 407
Email: stefan.grill@xmlcityberlin.de
www.xinnovations.de/
Das Innovations- und Wirtschaftsforum findet vom 22.-24. September im Rahmen der xinnovations 2008 an der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Es vernetzt die Kompetenzen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Gezeigt werden innovative Lösungen im Bereich netzbasierter Informationstechnologien aus folgenden Themenbereichen:
- E-Learning (22. September 2008)
- E-Collaboration (23. September 2008)
- E-Justice (23. September 2008)
- E-Government (24. September 2008)
- E-Health (24. September 2008)
Zusätzlich werden in einer Begleitausstellung zahlreiche Anbieter ihre erfolgreichen Anwendungen demonstrieren.
Ziel des Innovations- und Wirtschaftsforums ist es, sich über Trends und Potenziale auszutauschen, neue Kooperationen anzubahnen und neue Märkte zu erschließen.
www.xinnovations.de/innovationsforum.html
Der Prozess der Umsetzung von E-Government-Massnahmen ist auch in Brandenburg von Höhen und Tiefen gezeichnet. "Noch immer", so der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm in der E-Government-Veranstaltung der IHK vom 14. April 2008, "sei man trotz sichtbarer Erfolge auf vielen Sachgebieten noch weit vom Ziel einer effizienten, entbürokratisierten und weitergehend elektronischen Verwaltung entfernt."
Doch die positiven Erfahrungen, die es inzwischen beim Dialog mit der Wirtschaft und insbesondere mit den Wirtschaftskammern in Brandenburg beim Thema E-Government speziell beim Gesetzbildungsprozess gäbe, veranlassten den Minister zu der These, "dass die Zeiten für E-Government noch nie so günstig waren wie im Moment."
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll auf, dass brandenburgische IT-Dienstleister überzeugende Lösungen für die elektronische Kommunikation der Verwaltung und Justiz mit Unternehmen, Anwaltschaft und Bürgern entwickelt haben. So belegte AM-SoFT Geschäftsführer Andreas Muchow in seiner Präsentation und in der begleitenden Ausstellung, dass der in der bundesdeutschen Justiz eingesetzte AM-SoFT-Gerichtsbriefkasten in modifizierter Form auch für die Kommunikation von Kommunen mit ihren internen und externen Kommunikationspartnern hoch geeignet ist.
Weiterführende Informationen:
www.am-soft.de
www.potsdam.ihk24.de/produktmarken/startseite/anlagen/htmls/080414_e_gvernment.jsp
www.morgenpost.de/content/2008/04/17/wirtschaft/957710.html
Die inubit AG, technologisch führender Anbieter für Business-Process-Management-Software, hat wie schon in den letzten Jahren die geplanten Geschäftsziele deutlich übertroffen und kann auf eine Umsatzsteigerung von 80 Prozent in 2007 zurückblicken. Damit liegt das Berliner Unternehmen deutlich über dem prognostizierten Branchenwachstum im Markt für Business Process Management (BPM) und Service-orientierte Architekturen (SOA).
www.inubit.com
Die Projektron GmbH ist erneut Aussteller auf der Hannover Messe vom 21. - 25. April. In der Halle 13 auf dem Stand B34, im Bereich der Leitmesse Energy, präsentiert Projektron die neue Version 6.6 der webbasierten Projektmanagement-Software Projektron BCS. Darin sind die Spesenabrechnung, die Projektportfolioauswertung und das Ressourcenmanagement verbessert. Für die Berichterstellung steht das Berichtsframework BIRT zur Verfügung, das ein individuelleres Reporting ermöglicht.
Die Hannover Messe ist Treffpunkt für Unternehmen aus dem Bereich der Industrietechnologien. Für Projektron-Geschäftsführer Maik Dorl bietet sie die Möglichkeit, Interessenten für Projektron BCS zu gewinnen: "Letztes Jahr haben wir auf der Hannover Messe die IGH Automation kennen gelernt. Heute gehört sie zu unseren Kunden und setzt Projektron BCS für Software- und Hardwareprojekte ein. Diesen Erfolg wollen wir auf der diesjährigen Messe fortsetzen."
Die IGH Automation bietet Lösungen für die Prüftechnik in der Fertigung von Baumaschinen, Flurförderzeugen und Landmaschinen. Das zentrale Produkt ist das frei parametrisierbare, rechnergestützte Prüfsystem AQIs (Advanced Quality Inspection system) zur Automatisierung und Dokumentation von Fertigungsprüfungen. Ulrike Oster, Assistentin der Geschäftsführung im Bereich Organisationsentwicklung bei der IGH Automation, beschreibt den Einsatz von Projektron BCS: "Die Software unterstützt uns in erster Linie beim Projekt-Controlling. Hier schafft sie mehr Transparenz: Die Projektdaten können schnell überblickt und Schwachstellen besser erkannt werden. Zudem sind unsere Projekte durch Projektron BCS schon in der Planung klarer strukturiert. So hilft uns die Software auch bei der Standardisierung unseres Projektmanagements."
www.projektron.de
Vorgestellt werden Möglichkeiten und Potentiale der Entwicklung von Web-Systemen mit dem Open-Source-Projekt RAPPTOR.
RAPPTOR nutzt ontologische Datenmodelle und semantische Technologien zur Applikationserstellung. Prozesse der Daten- und Präsentationsschicht werden automatisiert, so dass sich Entwickler vorrangig auf die Erstellung der eigentlichen Anwendungsfunktionalität konzentrieren können.
Darüber hinaus verfügt RAPPTOR über folgende Eigenschaften:
- Treiberarchitektur und übergangslose Integration verschiedener Datenquellen
- Plug-In-Manager zur Integration von Modulen für Business-Logik
- Standardmodule für Rechteverwaltung, Wiki-Funktionalität, Listen etc.
- Generische Datenrepräsentation im Frontend anhand von Metainformationen
- Themingfähiges User-Interface
Der LinuxTag findet vom 28. bis 31. Mai 2008 auf dem Berliner Messegelände statt.
Weitere Informationen:
www.rapptor.org
www.linuxtag.org/2008/
Einmal Silber, zweimal Bronze gab es für die Medieninstallationen von ART+COM beim diesjährigen ADC Award. Der wichtigste deutsche Kreativpreis wurde Mitte April vom Art Directors Club für Deutschland in Berlin verliehen.
"Juraskope" gewann Silber in der Kategorie Digitale Medien. Die interaktive Installation erweckt im Berliner Museum für Naturkunde Dinosaurier zum Leben. Für "Duality", eine Architektur-Installation im Zentrum Tokios, erhielt die Truppe um Creative Director Joachim Sauter jeweils Bronze in den Kategorien Kommunikation im Raum und Digitale Medien.
www.artcom.de
Die Zertificon Solutions GmbH, Hersteller von E-Mail-Verschlüsselungslösungen, realisiert mit ihrem Z1 HSM Connector ab sofort eine optimierte Unterstützung von Hardware Security Modules (HSMs) wie beispielsweise PCI-Steckkarten. HSMs sind Peripheriegeräte für die Ausführung kryptografischer Operationen und gewährleisten die hochsichere Speicherung der zum Einsatz kommenden geheimen Schlüssel (Private Keys). Mit dem Z1 HSM Connector hat Zertificon ein Produkt entwickelt, das den idealen Einsatz von Crypto-Hardware ermöglicht.
Ohne die Verwendung eines Hardware Security Modules, wie PCI-Board, USB-Token, SmartCard etc., liegen die geheimen Schlüssel bei einem E-Mail-Crypto-Gateway nur einfach per Passwort gesichert auf der Festplatte und/oder im Hauptspeicher. Jeder, der hierauf Zugriff hat, hätte die Möglichkeit, die Schlüssel zu kopieren und somit unbemerkt den verschlüsselten E-Mail-Verkehr abzuhören. Durch Verwendung von HSMs in einem E-Mail-Crypto-Gateway wie zum Beispiel dem Z1 SecureMail Gateway, wird diese Gefahr ausgeschlossen, da somit alle Schlüssel hochsicher gespeichert sind.
Mit dem Z1 HSM Connector wird der HSM-Einsatz außerdem clusterfähig, d.h. die Schlüssel – auch in hohen Mengen – werden automatisch zwischen den verschiedenen per HSM abgesicherten Maschinen eines Z1 Clusters synchronisiert.
www.zertificon.com
Am 7. April 2008 fand im Umweltforum Auferstehungskirche in Berlin-Mitte die Auftaktveranstaltung zur Evaluation der ersten beiden Runden der BMBF Förderinitiative Unternehmen Region – InnoProfile (www.unternehmen-region.de/de/1405.php) statt. Das in der nunmehr dritten Förderrunde ausgewählte Projekt Corporate Semantic Web konnte auf der Veranstaltung die Aufgaben und Ziele der Forschungsarbeit präsentieren. Es ist in der Arbeitsgruppe Netzbasierte Informationssysteme der Freien Universität Berlin (Prof. R. Tolksdorf) angesiedelt und arbeitet seit Beginn des Jahres 2008 am intelligenten Umgang mit Informationen und Wissen im Unternehmenskontext. Das Projekt kooperiert bereits mit mehreren Unternehmen aus e.V. und ist für weitere Partner offen die ihre Anforderungen in Forschungsarbeiten einbringen möchten.
www.corporate-semantic-web.de
Ein timescope für die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
ART+COM unterstützt die Spendenaktion zur Sanierung der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Seit heute steht ein weiteres timescope der Wall AG am Kurfürstendamm/Ecke Rankestraße. Für den medialen Inhalt hat ART+COM gesorgt. Das Zeitreisefernrohr bietet einen geschichtsträchtigen Blick auf die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und den vom Verfall bedrohten Glockenturm. Berliner und Besucher können die historischen Aufnahmen direkt mit dem Original vor Ort vergleichen. Die Einnahmen aus der Benutzungsgebühr (0,50 Euro je 3 Minuten) stellt Wall im Rahmen der Spendenaktion für die Turmsanierung zur Verfügung.
Das timescope, eine gemeinsame Produktentwicklung von der Wall AG und ART+COM, basiert auf der Kombination aus Live-Aufnahmen und Binokularoptik. Mit Hilfe eines Zeit-Zoom-Tasters kann der Nutzer seine Reise durch Zeit und Raum steuern und die Veränderungen der Umgebung nachvollziehen. Vier timescopes stehen nun in Berlin, ein weiteres am Schlossplatz sowie zwei an der Zitadelle Spandau.
www.artcom.de
"Studenten sind nicht ausreichend auf die Praxis in der Wirtschaft vorbereitet." Dieses Problem wird leider oft erst deutlich, wenn Studenten das erste Mal in einem Unternehmen arbeiten und mit Kunden in Kontakt kommen. Die AG Netzbasierte Informationssysteme der FU Berlin bietet deshalb seit einigen Jahren den Studierenden an, sich über wirtschaftsnahe Lehrveranstaltungen stärker auf das reale Arbeitsleben vorzubereiten.
Für dieses Semester hat sich die FU Berlin das Technologieunternehmen Condat ins Boot geholt. Bei einer Informatik Lehrveranstaltung unter dem Motto "Studenten lernen Projektarbeit" wurde die Condat AG gebeten, die Rolle des Kunden aus der Wirtschaft zu übernehmen.
Der "Auftraggeber" Condat stellte eine Anfrage nach der Nutzung moderner Methoden zur verbesserten Recherche und Analyse in und von multi-medialen Materialen. Die Studenten entwickelten daraufhin eine Semantic Web basierte Lösung zur Klassifikation und intelligenten Verknüpfung der Mediendaten.
Dieser neuartige Ansatz der Lehrveranstaltung spornt nicht nur die Studenten an, auch die Unternehmen profitieren von der Zusammenarbeit. Das neueste universitäre Wissen, junge, begeisterte Köpfe und innovative, kreative Ansätze dienen den Unternehmen ebenso wie den Studenten das erste Umschauen auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt.
"Die Zusammenarbeit mit Unternehmen in der Lehre hat sich bewährt. Wir führen die Veranstaltung in dieser Form jetzt in jedem Semester durch" sagt Prof. Dr.-Ing. Robert Tolksdorf, Leiter der Arbeitsgruppe NBI.
www.ag-nbi.de
www.condat.de
Die Zertificon Solutions GmbH, Hersteller von E-Mail-Verschlüsselungslösungen, gibt die Verfügbarkeit von Z1 SecureMail 3.1 bekannt. Die Produktfamilie – bestehend aus den bekannten Produktvarianten Gateway, Station und Easy – schützt den kompletten E-Mail-Verkehr eines Unternehmens durch Verschlüsselung und Signatur und bleibt dabei völlig unsichtbar für den Versender. Die neue Version wartet mit erweitertem Funktionsumfang, Qualitätsverbesserungen und Features wie Signaturbestätigung durch den Benutzer, Validierung und Archivierungsanbindung für angehängte Dokumente mit Qualifizierter Signatur sowie voller Unter¬stützung von Solaris 9 auf.
Das Z1 SecureMail Gateway 3.1 agiert als SMTP-Proxy, der E-Mails automatisch verschlüsselt, entschlüsselt, signiert und Signaturen überprüft. Es arbeitet konform zu S/MIME und OpenPGP, den beiden international etablierten Standards für E-Mail-Sicherheit, und ist kompatibel zu allen gängigen E-Mail-Programmen. Das Produkt fügt sich nahtlos in bestehende Infrastrukturen ein.
Z1 SecureMail 3.1 wurde um die Funktion "Signaturbestätigung durch den Benutzer" erweitert. Ein weiteres neues Feature des Produktes ist die Validierung und Archivierungsanbindung für angehängte Dokumente wie beispielsweise Rechnungen mit Qualifizierter Signatur. Des Weiteren bietet Z1 SecureMail 3.1 neben der Z1 Appliance und Debian Linux auch die volle Unterstützung der Betriebssystemplattform „Solaris 9“ (Sparc-Architektur) und beinhaltet verschiedene weitere Funktions-, Usability- und Qualitäts-Optimierungen. Das Produkt ist ab einem Preis von 480,-- Euro bei 5 Usern erhältlich.
www.zertificon.com
Im Frühjahr 2009 eröffnet Otto Bock HealthCare, Weltmarktführer im Bereich Prothetik, das "Kompetenzzentrum Medizintechnik" in der Ebertstraße am Potsdamer Platz. Den öffentlichen Ausstellungsbereich inszeniert das Berliner Mediengestaltungsbüro ART+COM. Hier wird sich alles um Mensch, Körper und Mobilität drehen. Als kleines Science Center konzipiert, will die Ausstellung sensibilisieren für das "Präzisionswerkzeug" Bewegungsapparat. Und zeigen, was es bedeutet, wenn eingeschränkte Mobilität durch Technik wiederhergestellt wird.
Auf drei Stockwerken vermitteln interaktive Installationen und Präsentationen vor allem die Faszination des Gehens und des Greifens. Spielerisch und sinnlich erleben die Besucher, welche Vorgänge im Körper ablaufen. Und sie erfahren, wie komplex Medizintechnik als Ersatz für die Natur sein muss. Passend zum Thema ist an vielen Exponaten physischer Einsatz gefragt, zum Beispiel an Laufbändern, Greif- oder Tastmodulen. So kann die Geschicklichkeit beim computergesteuerten Mikadospiel getestet werden oder der Gleichgewichtssinn bei einer Balanceübung über eine virtuelle Schlucht. Ein weiterer Ausstellungsteil thematisiert das Leben mit Behinderungen. Hier wird gezeigt, was Medizintechnik und Prothetik heute leisten. Unter anderem können die Besucher eine Rollstuhlfahrt simulieren oder Prothesen in Aktion ausprobieren.
Die Installationen von ART+COM schlagen eine Brücke von Wissensvermittlung zu Medienkunst. Die Medienfassade mit der Licht-Skulptur "Walker", ein durch Lichtpunkte angedeuteter gehender Mensch, ist Kunst am Bau und gleichzeitig eine Studie zum menschlichen Gang. Von außen sichtbar ist auch eine kinetische Skulptur. Die Pendel-Installation thematisiert Ästhetik und Dynamik greifender Hände und sensibilisiert dabei für die unvergleichliche Präzision natürlicher Bewegungsabläufe.
www.artcom.de
www.kompetenzzentrum-medizintechnik.de
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