Segen des W3C für XML-Verschlüsselung |
| | Als offizielle Empfehlung hat das W3C seine Richtlinien zur Ver- und Entschlüsselung von XML-Dokumenten verabschiedet. Mit dem als stabil titulierten Verfahren, das für Anwendungsentwickler empfohlen wird, sollen nicht nur sensible Inhalte vor neugierigen Augen geschützt sondern auch die digitale Signatur von XML-Dokumenten oder Auszügen daraus unterstützt werden. | |
Die Entwickler weisen als besonderes Kennzeichen der Verschlüsselungsoptionen deren Granularität aus. Das W3C führt als Beispiel eine elektronische Bestellung auf. Bestellformular und Produktinformation können sich problemlos unverschlüsselt austauschen lassen. Die Kreditkartennummer eines Käufers muss aber zum Schutz vor unberechtigtem Zugriff verschlüsselt werden. Es bieten sich auch komplexe Szenarien für die XML-Verschlüsselung an, weil es sich bei den zu kodierenden Auszügen auch schon vorher um verschlüsselte Inhalte handeln darf.
Die W3C Empfehlungen zur XML Encryption Syntax and Proceccing (www.w3.org/TR/2002/REC-xmlenc-core-20021210/) und Decryption Transform for XML Signature (www.w3.org/TR/2002/REC-xmlenc-decrypt-20021210/) - so die offiziellen Bezeichnungen der W3C Empfehlungen - basieren auf dem erfolgreichen Abschluß einer Testphase mit mehreren validierten Implementationen des Verfahrens. Sie bringen gleichzeitig eine Schar von Würdigungen durch die W3C-Vertreter namhafter Unternehmen mit, die sich hinter den neuen Standard stellen.
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